New snacks on sale now for a limited time! Use code NEW for 15% off.

Hund im Schnee, Ratgeber für den 4-Beiner

Jeder kennt das Gefühl, wenn die ersten Schneeflocken fallen. Vor allem bei unseren Hunden löst die weisse Pracht oftmals Euphorie aus. Sie geniessen das Spiel in der kalten, verschneiten Landschaft.

Damit Deine Fellnase gut durch die verschneite Jahreszeit kommt, gibt es das eine oder andere zu beachten.

Pfotenpflege im Winter
Nicht jeder Hund hat Probleme mit den Pfoten bei kaltem Wetter. Viele Hunde brauchen keine besondere Pflege der Pfoten bei Schnee und Eis. Es gibt jedoch einige Vertreter, denen machen die Ballen im Winter grosse Probleme. Zusätzlich kommt noch das Streusalz, welches die Pfoten zusätzlich belastet.
Hier empfiehlt es sich die Pfoten nach dem Spaziergang mit warmem Wasser zu reinigen, um die Salzrückstände zu entfernen. Ausser den Problemen mit den Pfoten, ist es auch ungesund, wenn der Hund das Salz ableckt, um die Ballen selbst zu reinigen.
Um rauhe und rissige Ballen zu pflegen, eignen sich besonders fettige Cremes wie Melkfett, Vaseline oder Hirschtalg. Allerdings Vorsicht, manche Hunde reagieren mit Durchfall, wenn sie die Cremes ablecken. Beim Auftragen vor dem Spaziergang kann verhindert werden, dass sich zu viel Schnee, Eis und Salz zwischen den Zehen sammelt.
Ausserdem sollten die Haare zwischen den Zehen geschnitten werden, damit sich keine Klumpen bilden können. Sollte dein Hund grosse Probleme mit den Pfoten haben, empfehlen sich Hundeschuhe. Diese müssen jedoch gut angepasst werden.

Erhöhter Energiebedarf
Bei Kälte verbraucht der Körper mehr Energie. Dies gilt auch für unsere Hunde. Solltest Du mit deinem 4-Beiner sehr aktiv unterwegs sein im Winter, bedenke bitte, dass er einen erhöhten Energiebedarf hat. Es geht nicht darum, den Hund dick zu füttern, aber wir möchten nicht, dass der Hund an Gewicht verliert. Beobachte deinen tierischen Freund und passe allenfalls dir Ration über die kalten Monate an.

Mantel oder Pullover
Normalerweise braucht ein Hund keinen Mantel, wenn er gesund, gut genährt ist und ein dickes Fell mit Unterwolle besitzt. Viele Hunde haben jedoch kurzes Fell ohne Unterwolle und kommen aus Ländern, die unserem Klima nicht entsprechen. Auch bei kranken und alten Hunden kann es notwendig sein, einen Mantel anzulegen. Dieser sollte das Tier vor nässe Schützen und wärmend sein, es geht nicht um die Optik oder Modetrends. Die meisten Hunde haben damit kein Problem und toben im Schnee herum.

Schnee fressen
Viele Hunde versuchen im Winter den Schnee auch zu fressen. Hier ist Vorsicht geboten. Wenn der kalte Schnee auf die empfindliche Schleimhaut trifft, kann es zu Durchfall kommen. Dies kann bis zu einer schmerzhaften Magen-Darm-Erkrankung führen. Auch Mandelentzündungen findet man immer wieder im Winter.
Wichtig ist es, dem Hund keine Schneebälle zuzuwerfen, auch wenn es dem 4-Beiner viel Spass macht. Es gilt zu vermeiden, dass der Hund Schnee und Eis frisst. Allenfalls mit einem Maulkorb, falls sich das Tier überhaupt nicht davon abhalten lässt.

Mit diesen Tipps wünsche ich Dir eine schöne Winterzeit und viel Spass mit Deinem Hund im Schnee.

Deine Gabriela
Tierpsychologie ATN, Hundeerziehungsberaterin, Bach Blüten und australische Busch Blüten Therapeutin:

Schreiben Sie einen Kommentar

Kommentare werden vor der Veröffentlichung genehmigt.

Suche