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Fippo

„Irgendetwas ist im Busch, ich merke es ganz genau. Marcel hängt ständig am Telefon. Seit ich ihn kürzlich «Fadrina» habe sagen hören, kann ich kaum mehr schlafen vor Aufregung. 

«Ja, du darfst mitkommen!», sagt Marcel und packt meine Decke, meinen Napf und zwei Wasserflaschen in eine grosse Tasche. «Mitkommen» verstehe ich. 

Ich schnüffle und schnüffle, und plötzlich stehen wir vor einem Fluss. Sofort stürze ich mich ins Wasser. Es reisst mich mit, ich kann gar nichts machen. Und jetzt?

Fippo, der reiselustige Zottelhund, ist vor der Polizei abgehauen und in Scuol in die RhB gestiegen. Nun lebt er schon eine geraume Zeit bei Marcel von Ani Swiss, wo er gerne Hundefutter aus dem Lager stibitzt, an den Säcken schnuppert, mit seinem neuen Kumpel Bodesurri um die Wette saust. Alles wäre schön und gut, hätte er kein Heimweh nach «seiner» Fadrina im Unterengadin. Doch ausgerechnet, als er sie für immer vergessen will, kommt alles anders.
Fippo ist fürs Erste im Paradies gelandet – bei AniSwiss schnüffelt er am liebsten im Lager rum oder rennt mit seinem Hundekumpel „Bodesurri“ um die Wette. Das alles schmälert sein Heimweh nach dem Unterengadin und Fadrina nicht. Dort wiederum überschlagen sich nach dem langen Warten die Ereignisse plötzlich.
„Psssst! Verraten Sie mich nicht! Ich bin an einem wunderbaren Ort. Es riecht hier so gut, dass ich nicht mehr aufhören kann zu schnuppern. Njam! Ich glaube, es ist eine Art Schlaraffenland für Hunde. So genau weiss ich es allerdings nicht, weil ich ja nicht lesen kann. Aber ich habe ganz deutlich ein Signet mit einem Hund gesehen.
Während Fippo vor lauter Hormonen in den falschen Zug einsteigt und kreuz und quer durch die Schweiz rattert, wird Fadrina im Unterengadin das Herz schwer. Sie sucht verzweifelt nach ihrem Begleiter. Bringt die Vermisstenanzeige der beiden unbekannten Mädchen sie weiter?
Fippo sitzt im Zug, nur weg aus Scuol. Mit seinen neuen "Adoptivmüttern" ist er auf dem Weg nach Landquart. Und endlich kann er sich erholen von den Strapazen und der Flucht vor der Polizei. Und in Landquart erwischt ihn der Duft des Lebens!
„Ich habe sofort gemerkt, dass etwas nicht stimmt. Polizisten rieche ich 100 Meter gegen den Wind. Obwohl ich gar nichts ausgefressen hatte. Abgesehen davon, dass ich bei Fadrina bleiben wollte. Nicht nur,
Es hätte so schön sein können. Fippo hatte sich bei Fadrina richtig gemütlich eingenistet und ist nach Monaten als blinder Buspassagier bei ihr zur Ruhe gekommen. Doch dann klingelt es am Neujahrsmorgen an der Tür ...
Heilig Abend im Engadin. Als die junge Busfahrerin Fadrina die Tür zu ihrem Häuschen aufschliesst, merkt sie, dass etwas nicht stimmt... Der ungeladene Weihnachtsgast Sie bringt den Bus mit einem...

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